Banjo, auch Sweet Sunrise genannt, entstand aus der Kreuzung von Boots und Tangelo. Das Aromaprofil ist ungewöhnlich und erinnert an frisch geriebenem Käse und Mandarinenschalen. Der Geschmack hingegen ist süß und kiefernartig. Die Wirkung wird oftmals mit Stimmungsaufhellung und köperlicher Entspannung beschrieben. Durch diese Effekte wird Banjo im medizinischen Bereich zur Behandlung von Depressionen, chronischen Schmerzen oder Schlafstörungen eingesetzt.
Mehr Informationen zu Banjo findest du unter der Blütenauswahl.
Der Banjo Strain, auch unter dem Namen Sweet Sunrise bekannt, entstand aus der gezielten Kreuzung der Kultivare Boots und Tangelo. Die Züchtung verfolgt das Ziel, ein ausgeprägt aromatisches Cannabisprofil mit stabilen pflanzlichen Eigenschaften zu vereinen. Banjo ist das Ergebnis moderner Hybridisierung und wird einer sativadominierten Hybridlinie zugeordnet. Die genetische Kombination vereint fruchtige und würzige Merkmale beider Elternpflanzen und prägt das charakteristische Terpenprofil dieses Kultivars. Banjo Samen stammen aus selektierten Linien, bei denen besonderer Wert auf gleichmäßige Entwicklung, Terpenausprägung und genetische Stabilität gelegt wurde. Innerhalb des medizinisch orientierten Cannabismarktes hat sich Banjo als klar definiertes Kultivarprofil etabliert, das vor allem durch sein ungewöhnliches Aromenspektrum auffällt.
Banjo zeigt ein kontrolliertes, gleichmäßiges Wachstum und wird bevorzugt unter standardisierten, professionellen Kultivierungsbedingungen angebaut. Das Kultivar eignet sich für den Indoor- sowie für den Outdoor-Anbau in gemäßigten Klimazonen mit stabilen Licht- und Temperaturverhältnissen. Die Blütezeit liegt im mittleren Bereich und beträgt etwa neun bis zehn Wochen. Banjo entwickelt kompakte, dichte Blütenstände mit gleichmäßiger Reife. Während der Kultivierung ist eine ausgewogene Nährstoffversorgung sowie eine gute Luftzirkulation entscheidend, um die sortentypische Harz- und Terpenbildung zu unterstützen. Aufgrund seiner genetischen Struktur zeigt Banjo eine solide Widerstandsfähigkeit gegenüber üblichen Umweltstressoren, was eine konstante Qualität in der professionellen Produktion ermöglicht.
Die Banjo-Pflanze weist eine mittlere Wuchshöhe mit stabilen Seitentrieben auf. Charakteristisch sind die schmalen, sativatypischen Blätter, die während der Blütephase von intensiven Grüntönen bis hin zu leicht violetten Nuancen geprägt sein können. Die Blüten sind dicht aufgebaut, kompakt und von einer ausgeprägten Harzschicht überzogen. Diese Harzbildung ist ein zentrales Merkmal des Kultivars und trägt maßgeblich zur Konzentration der enthaltenen Terpene bei. Die gleichmäßige Struktur der Blüten erleichtert die Weiterverarbeitung und unterstreicht den professionellen Anspruch von Banjo im Kontext von medizinischem Cannabis.
Das Aromaprofil von Banjo ist komplex und ungewöhnlich. Dominant sind intensive Noten von frisch geriebenem Käse, kombiniert mit fruchtigen Anklängen von Mandarinenschalen. Ergänzt wird dieses Profil durch süßliche und leicht kiefernartige Nuancen, die dem Geschmack Tiefe verleihen. Verantwortlich für diese Ausprägung ist ein vielschichtiges Terpenprofil, das vor allem von Limonen, Myrcen und Caryophyllen geprägt wird. Limonen trägt die zitrusartigen, frischen Akzente, während Myrcen für erdige und leicht süßliche Nuancen sorgt. Caryophyllen ergänzt das Profil mit würzigen, leicht pfeffrigen Untertönen und verleiht dem Aroma Struktur. In der Banjo Erfahrung wird häufig die klare Trennung zwischen intensivem Duft und ausgewogenem Geschmack hervorgehoben. Banjo Wirkungen können von Person zu Person unterschiedlich ausfallen.
Genetik: Kreuzung aus Boots und Tangelo
Typ: Hybrid Sativa Dominant
THC-Gehalt: ca. 20-26 %
CBD-Gehalt: < 1 %
Terpene: Limonen, Myrcen, Caryophyllen
Aroma & Geschmack: käsig, mandarinartig, süß, kiefernartig
Blütezeit: ca. 9–10 Wochen
Besonderheiten: ausgeprägtes Terpenprofil, dichte Blütenstruktur, hohe Harzbildung, charakteristisches Aroma, etabliert im Segment Medizinisches Cannabis