Queen SanG ist ein sativa-dominanter Hybrid kanadischer Herkunft, der für sein dieselig-fruchtiges Aromaprofil und eine ausgeprägt belebende Wirkung bekannt ist. Im GreenMedical-Sortiment ist die Sorte mit THC-Gehalten zwischen 22 % und 30 % erhältlich. In Patientenberichten wird das Wirkprofil häufig als aktivierend, stimmungsaufhellend und konzentrationsfördernd beschrieben. Im medizinischen Kontext wird Queen SanG vor allem im Zusammenhang mit Indikationen wie chronischen Schmerzen, Depressionen, PTBS-Symptomen und Angstzuständen verordnet.
Mehr Informationen zu Queen SanG findest du unter der Blütenauswahl.
Queen SanG ist ein sativa-dominanter Hybrid aus der Kreuzung von Mimosa und Royal Kush, gezüchtet vom kalifornischen Genetik-Haus Emerald Mountain Legacy. In der Zuchtlinie verbinden sich zwei prägende Charaktere: Auf der einen Seite die fruchtig-zitrusbetonte Süße von Mimosa (selbst eine Kreuzung aus Clementine und Purple Punch), auf der anderen Seite die erdig-würzigen, kushlastigen Strukturmerkmale von Royal Kush. In dieser Kombination wurde Queen SanG gezielt auf ein klar profiliertes Terpenbild selektiert – mit einer in Cannabis-Sorten ungewöhnlichen Limonen- und α-Pinen-Dominanz, während die Mehrheit moderner Sorten myrcen-dominant ausgerichtet ist. Innerhalb des GreenMedical-Sortiments ist Queen SanG mit unterschiedlichen THC-Gehalten zwischen 22 % und 30 % verfügbar – produziert sowohl von Wellford Aquaponic als auch von enua.
Im Wellford-Verfahren wird Queen SanG in kleinen Chargen unter Einsatz von Aquaponik und Living Soil kultiviert. In der Aquaponik wird klassische Hydrokultur mit einem geschlossenen Aquakultur-Kreislauf kombiniert: Mikroorganismen wandeln Ausscheidungen der Fische in Pflanzennährstoffe um, sodass auf den Einsatz künstlichen Düngers verzichtet werden kann. Die ergänzende Living-Soil-Komponente arbeitet mit einem lebendigen Bodensubstrat, in dem Mikroorganismen die Nährstoffversorgung der Pflanze regulieren. In Verbindung mit dem Verzicht auf Pestizide und auf eine Bestrahlung der Blüten ergibt sich eine besonders schonende und naturnahe Produktionsweise.
Queen SanG zeigt eine für sativa-dominante Hybride typische Wuchsstruktur: schlanker und länger als bei indica-lastigen Linien, mit weiter auseinander stehenden Internodien und filigraneren Blütenständen. Sichtbar prägend ist die ausgeprägte Trichomschicht, die der Blüte ein deutlich harziges, „frostiges" Erscheinungsbild verleiht und das Aroma- und Wirkprofil mitträgt. Farblich dominieren satte Grüntöne, kontrastiert durch helle bis orangefarbene Pistillen. In der Hand fühlen sich die Blüten typischerweise klebrig und kompakt an – mit dem hohen Harzanteil, der für sativa-dominante Premiumsorten charakteristisch ist.
Das Aromaprofil von Queen SanG ist außergewöhnlich klar und ausgeprägt. Sensorisch wird die Sorte häufig mit einem sommerlichen Obstsalat verglichen: leuchtende Orangen- und Zitronennoten stehen im Vordergrund, gefolgt von einer prägnanten Diesel-Signatur, die der süß-fruchtigen Süße eine kraftvolle Tiefe gibt.
Im Terpenprofil sind insbesondere Limonen, α-Pinen, β-Pinen, Linalool und β-Myrcen vertreten. Queen SanG ist dabei ein in Cannabis-Sorten seltener Limonen- und α-Pinen-dominanter Kultivar – die Mehrheit moderner Sorten ist myrcen-dominant.
Zusammengenommen wird Queen SanG damit von Patient:innen häufig als belebend-frisch, zugleich tief und vielschichtig beschrieben.
In Patientenberichten wird Queen SanG häufig als aktivierend, stimmungsaufhellend und konzentrationsfördernd beschrieben – eine typische Wahrnehmung der sativa-dominanten Hybriden.
Auch sensorisch fällt die Sorte in vielen Erfahrungsberichten früh auf: das dieselig-fruchtige Aroma wird häufig bereits beim ersten Zug wahrgenommen und in Patientenkommentaren als ungewöhnlich präsent beschrieben.
Hinweis: Die individuelle Erfahrung mit medizinischem Cannabis ist abhängig von Dosis, Toleranz, Tageszeit, Konsumform und persönlichem Gesundheitszustand. Queen SanG Erfahrungen können von Person zu Person unterschiedlich ausfallen – eine ärztliche Begleitung der Therapie ist daher unerlässlich. Aufgrund der hohen Potenz (THC bis 30 %) sollte besonders zu Therapiebeginn vorsichtig dosiert werden.
Genetik: Kreuzung aus Mimosa und Royal Kush
Typ: Hybrid Sativa Dominant
THC-Gehalt: 22–30 %
CBD-Gehalt: <1 %
Terpene: Limonen, α-Pinen, β-Pinen, Linalool, β-Myrcen
Aroma & Geschmack: Diesel, Citrus, Orange, Zitrone, fruchtig
Blütezeit: 8–10 Wochen
Besonderheiten: Außergewöhnliches Aroma durch dominante Limonen- und α-Pinen Terpenen